SOKA-BAU mit Prädikat "Vorbildlich Mobil“ ausgezeichnet

3 Personen stehend beim Überreichen der Urkunde

Zertifikatsübergabe an SOKA-BAU | Von links: Heike Mühlhans (Geschäftsführerin der ivm GmbH Region Frankfurt RheinMain), Fabian Lauer (Leiter Wirtschaftspolitik der IHK Wiesbaden), Dr. Gerhard Mudrack (Vorstand SOKA-BAU) | Foto: Detlef Gottwald

Besser zur Arbeit – Betriebliche Mobilität im Fokus

Fabian Lauer, Leiter Wirtschaftspolitik der Industrie- und Handelskammer Wiesbaden (IHK) und Heike Mühlhans, Geschäftsführerin der Gesellschaft für Integriertes Verkehrs- und Mobilitätsmanagement (ivm GmbH) in Frankfurt am Main haben die Sozialkassen der Bauwirtschaft (SOKA-BAU) heute mit dem Prädikat „Vorbildlich Mobil“, dem IHK-Audit zum Betrieblichen Mobilitätsmanagement, ausgezeichnet. Damit wird der Einsatz für nachhaltige Mobilität und das Engagement für Umweltschutz gewürdigt. 

SOKA-BAU-Vorstandsmitglied Dr. Gerhard Mudrack bedankte sich für die Auszeichnung und betonte, dass sich das Unternehmen auch in Zukunft für Strategien zu nachhaltiger Mobilität in der Stadt Wiesbaden und Klimaschutz am Standort engagieren werde. SOKA-BAU war mit insgesamt 56 von 56 möglichen Punkten erfolgreich, was die Bedeutung der betrieblichen Mobilität bei SOKA-BAU unterstreicht. Das Audit ist für drei Jahre gültig, danach ist ein Re-Audit möglich.

„Als Sozialkasse und noch dazu als eine der größten Pensionskassen in Deutschland ist Nachhaltigkeit integraler Teil unseres Geschäftsprinzips. SOKA-BAU arbeitet an einem ganzheitlichen Mobilitätskonzept und fördert das Thema „nachhaltige Mobilität“ auf vielfältige Weise, wie zum Beispiel mit Jobtickets, Umstellung der innerdeutschen Dienstreisen auf Bahn statt Flugzeug und vielem mehr“, betonte Dr. Mudrack. SOKA-BAU habe in den vergangenen Jahren zusätzlich große Anstrengungen unternommen, um die Abläufe zur Mobilität nachhaltig zu gestalten. SOKA-BAU sei bereits zum zweiten Mal als fahrradfreundlicher Arbeitgeber, zuletzt mit Status Gold, ausgezeichnet worden. Dr. Mudrack bedankte sich für die gute Zusammenarbeit bei der IHK sowie der ivm GmbH, die viele gemeinsame Wertvorstellungen zu nachhaltiger Mobilität verbinde.

Stadtrat Andreas Kowol erläutert: „Auch in Wiesbaden stellt der Pendlerverkehr eine Herausforderung dar und er steigt beständig weiter an. Das Beratungsangebot ist damit ein wichtiger Baustein auf dem Weg zu einer stadtverträglichen Mobilität. Die Unterstützung beim Analysieren der eigenen Mobilität stellt eine sehr gute Grundlage dar, um umweltfreundliche Mobilitätsalternativen in den Blick nehmen zu können. Das Beratungsangebot an Arbeitgeber hat damit eine besondere Bedeutung für uns.“ 

Gemeinsam bieten die IHK Wiesbaden und die ivm GmbH Region Frankfurt RheinMain Arbeitgebern in der Landeshauptstadt Wiesbaden und im Rheingau-Taunus-Kreis an, ihr Engagement im Bereich der Mitarbeitermobilität durch das „Prädikat Vorbildlich Mobil“ formal bewerten zu lassen. Das IHK-Audit ist ein Instrument für Arbeitgeber, um nachhaltige Strategien für die eigene Mobilität zu entwickeln und Verbindlichkeit für die Umsetzung von Mobilitätsmaßnahmen zu schaffen. Außerdem hilft es, Maßnahmen und Prozesse qualitativ zu begutachten. 

Mit erfolgreicher Begutachtung erhalten Unternehmen und Behörden ein IHK-Zertifikat. Dieses bestätigt, dass sie als „vorbildlich“ im betrieblichen Mobilitätsmanagement gelten. Die Auszeichnung ist ein Bestandteil des Programms „Besser zur Arbeit“, mithilfe dessen Arbeitgeber individuell beraten werden. Fabian Lauer, Leiter Wirtschaftspolitik der IHK-Wiesbaden, verdeutlicht: „Mit dem Beratungsangebot können wir Unternehmen in Wiesbaden und im Rheingau-Taunus-Kreis beim Thema Betriebliches Mobilitätsmanagement unterstützen. Betriebliches Mobilitätsmanagement trägt zur Mitarbeitermobilität bei und durch die Maßnahmen können positive Wirkungen zur Entlastung des Straßennetzes erzielt werden.“

Die eigentliche Beratung zum Betrieblichen Mobilitätsmanagement erfolgt durch die regionale Gesellschaft für Integriertes Verkehrs- und Mobilitätsmanagement (ivm). Das Programm setzt sich aus zwei Bestandteilen zusammen: Einer individuellen Beratung bei den Arbeitgebern zur Erstellung eines passgenauen Mobilitätskonzepts und einem begleitenden Workshopprogramm. 

„Mit unserer Beratung unterstützen wir Arbeitgeber dabei, das Mobilitätsverhalten ihrer Beschäftigten zu analysieren und passgenaue Mobilitätskonzepte zur Verbesserung der betrieblichen Mobilität zu erarbeiten und umzusetzen“, erläutert Heike Mühlhans, Geschäftsführerin der regionalen Gesellschaft für Integriertes Verkehrs- und Mobilitätsmanagement (ivm). „Gerade im Wettbewerb um qualifizierte und zufriedene Mitarbeiter ist die gute Erreichbarkeit von Arbeitsplätzen ein wichtiger Standortfaktor.“ 

Lokaler Kooperationspartner ist neben der Landeshauptstadt Wiesbaden und der IHK Wiesbaden auch die ESWE Verkehr. 

Weitere Informationen zum Beratungsprogramm sind unter www.besserzurarbeit.de abrufbar. 

09.11.2021

Kontakt

Regionale Koordinierungsstelle
ivm GmbH (Integriertes Verkehrs- und Mobilitätsmanagement Region Frankfurt RheinMain)
Heike Mühlhans
Tel. 069 6607590
E-Mail: bmmivm-rheinmainde

Die ivm hat die Aufgabe, Maßnahmen für ein integriertes Verkehrs- und Mobilitätsmanagement in der Region Frankfurt RheinMain zu entwickeln. Zusammen mit ihren Gesellschaftern – den Städten und den Landkreisen der Region Frankfurt RheinMain, den Ländern Hessen und Rheinland-Pfalz sowie dem Rhein-Main-Verkehrsverbund – setzt sie diese gemeinsam um.

Landeshauptstadt Wiesbaden
Stabsstelle Mobilitätskonzepte
Dr. Jakob Hebsaker
Tel. 0611 317365
E-Mail jakob.hebsakerwiesbadende

Industrie- und Handelskammer Wiesbaden
Fabian Lauer
Tel. 0611 1500126
E-Mail F.Lauerwiesbaden.ihkde  

Hintergrund SOKA-BAU

Unter dem Dach von SOKA-BAU mit Sitz in Wiesbaden sind zwei gemeinsame Einrichtungen der Tarifvertragsparteien der Bauwirtschaft (Hauptverband der Deutschen Bauindustrie e. V., Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt, Zentralverband des Deutschen Baugewerbes e. V.) vereint: die Urlaubs- und Lohnausgleichskasse der Bauwirtschaft (ULAK) und die Zusatzversorgungskasse des Baugewerbes AG (ZVK). Aufgaben der ULAK sind die Sicherung von Urlaubsansprüchen und die Finanzierung der Berufsausbildung. Die ZVK bietet allen Beschäftigten der Baubranche eine überbetriebliche zusätzliche Altersversorgung.

Pressekontakt
SOKA-BAU 
Dr. Michael Horn 
Tel. 0611 707-2304
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