SOKA-BAU als Fahrradfreundlicher Arbeitgeber mit dem Zertifikat in "Gold" ausgezeichnet

Überreichung des Zertifikats durch Sara Tsudome vom ADFC an SOKA-BAU-Vorstand Dr. Gerhard Mudrack

SOKA-BAU, die Sozialkassen der Bauwirtschaft in Wiesbaden, sind vom Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC) erneut als "Fahrradfreundlicher Arbeitgeber" in "Gold" ausgezeichnet worden. Der ADFC bestätigt damit, dass die Voraussetzungen für die Zertifizierung nach einem EU-weiten Standard erfüllt sind. 2018 war SOKA-BAU als erstes Unternehmen in Wiesbaden und dritter Betrieb in Hessen als "Fahrradfreundlicher Arbeitgeber" ausgezeichnet worden.

"SOKA-BAU fördert den Radverkehr mit vielen verschiedenen Maßnahmen", sagte Vorstandsmitglied Dr. Gerhard Mudrack bei der Urkundenübergabe, die fahrrad- und coronagerecht vor dem Gebäude von SOKA-BAU stattfand. Das Unternehmen beteilige sich an Kampagnen wie dem "Stadtradeln" in Wiesbaden und biete regelmäßig Fahrradchecktage für die Mitarbeiter an. Hier können Fahrräder kostenfrei durch einen Fachmann auf ihre Betriebssicherheit geprüft und erforderliche Reparaturen unmittelbar erledigt werden. "Weil der Zuspruch so groß war, musste der letzte Prüftermin auf zwei Tage ausgedehnt werden – das zeigt, dass unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei dem Thema richtig mitziehen. Das sieht man schon allein daran, dass wir die Zahl der Fahrradparkplätze binnen vier Jahren verdreifachen mussten."

SOKA-BAU unterhält zudem mehrere E-Bikes und Dienstfahrräder, die für dienstliche Fahrten genutzt werden können, ebenso ein Lastenfahrrad, das die Mitarbeiter auch für private Zwecke ausleihen können. Außerdem werden Mitarbeiter durch Vergünstigungen beim Fahrradverleihsystem "mein Rad" der ESWE Verkehrsgesellschaft in Wiesbaden unterstützt. An einer eigenen Fahrradreparaturstation können Mitarbeiter kleine Reparaturen an ihren Fahrrädern selbst erledigen.

Sara Tsudome, Projektleiterin beim ADFC-Bundesverband und Geschäftsführerin des ADFC Rheinland-Pfalz, betonte bei der Übergabe der Auszeichnung: "Die Förderung des Radverkehrs hat mehrere Vorteile: Sie stärkt Mitarbeiterbindung und Teamgefühl. SOKA-BAU spart Ressourcen und Geld: Radabstellanlagen sind günstiger und brauchen weniger Platz als Pkw-Parkplätze." Zugleich könne ein Arbeitgeber beim betrieblichen Gesundheits-, Umwelt- und Mobilitätsmanagement punkten. Günni Kerber, stellvertretender Vorsitzender des ADFC Wiesbaden, nahm ebenfalls teil, da er SOKA-BAU berät und viele Anregungen wie individuelle Streckenberatung für sicheres Fahrradfahren zum Arbeitsplatz gibt.

"Wenn mehr Menschen mit dem Rad zur Arbeit kommen, wird Bewegungsmangel vorgebeugt. Wer mit dem Fahrrad zur Arbeit kommt, hat im Schnitt ein Drittel weniger Krankheitstage und ein niedrigeres Infektionsrisiko. Fahrradfreundliche Maßnahmen tragen zum betrieblichen Umweltmanagement bei und sind ein wesentlicher Bestandteil eines nachhaltigen Mobilitätsmanagements", betonte SOKA-BAU-Vorstand Dr. Gerhard Mudrack abschließend.

22.04.2021

SOKA-BAU
Unter dem Dach von SOKA-BAU mit Sitz in Wiesbaden sind zwei gemeinsame Einrichtungen der Tarifvertragsparteien der Bauwirtschaft (Hauptverband der Deutschen Bauindustrie e. V., Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt, Zentralverband des Deutschen Baugewerbes e. V.) vereint: die Urlaubs- und Lohnausgleichskasse der Bauwirtschaft (ULAK) und die Zusatzversorgungskasse des Baugewerbes AG (ZVK). Aufgaben der ULAK sind die Sicherung von Urlaubsansprüchen und die Finanzierung der Berufsausbildung. Die ZVK bietet allen Beschäftigten der Baubranche eine überbetriebliche zusätzliche Altersversorgung.

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