Fahrradaktionstag bei SOKA-BAU gut besucht

Andreas Kowol (rechts), Stadtrat und Dezernent für Umwelt und Verkehr der Stadt Wiesbaden, beim Fahrradaktionstag von SOKA-BAU; v.l.n.r. SOKA-BAU-Vorstandsmitglied Manfred Purps und Personalchef Alexander Lapp-Thoma. Foto: Detlef Gottwald

Zahlreiche Besucher, darunter Unternehmensvertreter der R+V Versicherung, der AXA Versicherung, der ESWE Verkehr, des Käseherstellers Savencia sowie der Sozialkassen des Dachdeckerhandwerks, kamen gestern zum Fahrradaktionstag bei SOKA-BAU. Vorstandsmitglied Manfred Purps hob hervor, dass SOKA-BAU sich zum Ziel gesetzt habe, eine fahrradfreundliche Kultur im Unternehmen zu entwickeln und das Fahrrad perspektivisch mindestens zum gleichwertigen Verkehrsmittel zu machen. „Wir werden die Anzahl der Beschäftigten, die mit dem Fahrrad zur Arbeit kommen, weiter steigern“, versprach Purps. „Veranstaltungen wie der heutige Fahrradaktionstag unterstützen unsere Mitarbeiter dabei, aufs Rad umzusteigen.“ Bereits im vergangenen Jahr ist SOKA-BAU als 1. Fahrradfreundlicher Arbeitgeber in Wiesbaden und 3. in Hessen vom Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC) ausgezeichnet worden.

Andreas Kowol, Stadtrat und Dezernent für Umwelt und Verkehr der Stadt Wiesbaden, ist sich darüber im Klaren, dass der Radverkehr in der Landeshauptstadt erheblich ausgebaut werden muss. „Der Radverkehrsanteil in Wiesbaden liegt zurzeit bei etwas über zehn Prozent. Zum Vergleich: Auf der anderen Rheinseite in Mainz liegt er schon bei 20 Prozent. Da müssen wir hin“, sagte Kowol. „Um das zu erreichen, werden wir das Radwegenetz deutlich ausbauen und die Fahrradinfrastruktur stärken.“ Mit dem Fahrradleihsystem „Mein Rad“ und dem Radbüro der Stadt Wiesbaden habe man schon wichtige Meilensteine gesetzt. Auch das Land Hessen plane, den überregionalen Fahrradverkehr auszubauen. So sei ein Radschnellweg zwischen Wiesbaden und Frankfurt angedacht. Der wachsende Verkehr im Rhein-Main-Gebiet und in Wiesbaden sei künftig nur zu bewerkstelligen, wenn Radverkehr und öffentlicher Personennahverkehr im Vergleich zum PKW erheblich an Bedeutung gewännen.

Schwerpunkte des Aktionstages waren Fahrsicherheit, Diebstahlprävention und Gesundheitsförderung. So konnte das vorausschauende Fahren und das richtige Bremsen an einem Fahrradsimulator anhand realer Gefahrensituationen trainiert werden. Ein praktisches Training auf Fahrrädern bot der Deutsche Verkehrssicherheitsrat an. Experten vom 4. Polizeirevier Wiesbaden gaben wertvolle Tipps, die Fahrraddiebstähle zumindest erheblich erschweren können. Die AOK informierte über die gesundheitsfördernde Wirkung des Fahrradfahrens und stellte die Aktion „Mit dem Rad zur Arbeit“ vor. Das Radbüro der Stadt Wiesbaden informierte zur Radverkehrsplanung und der ADFC beriet unter anderem zu sicheren Radwegen.

Im Rahmen des Fahrradaktionstages bestand zudem Gelegenheit, sich für die Leihräder von „meinRad“ registrieren zu lassen. Dies ist notwendig, um eines der 500 orangenen Räder, die an 86 Stationen im Stadtgebiet bereitstehen, nutzen zu können. SOKA-BAU unterstützt den Ausbau des Netzwerks an Leihrädern.

24.05.2019

SOKA-BAU
Unter dem Dach von SOKA-BAU mit Sitz in Wiesbaden sind zwei gemeinsame Einrichtungen der Tarifvertragsparteien der Bauwirtschaft (Hauptverband der Deutschen Bauindustrie e. V., Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt, Zentralverband des Deutschen Baugewerbes e. V.) vereint: die Urlaubs- und Lohnausgleichskasse der Bauwirtschaft (ULAK) und die Zusatzversorgungskasse des Baugewerbes AG (ZVK). Aufgaben der ULAK sind die Sicherung von Urlaubsansprüchen und die Finanzierung der Berufsausbildung. Die ZVK bietet allen Beschäftigten der Baubranche eine überbetriebliche zusätzliche Altersversorgung.


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