Chancen sichern – Zukunft bauen. SOKA-BAU veröffentlicht ersten CSR-Bericht

SOKA-BAU hat in diesem Jahr erstmals einen CSR-Bericht veröffentlicht – CSR (Corporate Social Responsibility) steht für die gesellschaftlich verantwortliche Unternehmensführung. "Der CSR-Bericht verdeutlicht unser sehr breit angelegtes Engagement im Gemeinwesen, das vor allem auf die Entwicklung von Chancen für Menschen in Wiesbaden zielt. Der Bericht beleuchtet aber auch unsere Rolle als vorbildlicher Arbeitgeber, die umweltrelevanten Aktivitäten und die bereits mehrfach ausgezeichneten Investmentstrategien von SOKA-BAU", erklärt SOKA-BAU-Vorstand Manfred Purps.

SOKA-BAU engagiert sich zum Beispiel seit 2009 bei der Initiative WiesPaten, die einen Schwerpunkt ihrer Tätigkeit auf die schulische Bildung benachteiligter Schülerinnen und Schüler legt. Im Jahr 2017 hat SOKA-BAU an zwei Schulen je eine WiesPaten-Gruppe betreut. Die gemeinsame Arbeit von Unternehmen und gemeinnützigen Organisationen im Rahmen der Aktionswoche „Wiesbaden Engagiert!“ sorgt für mehr Zusammenhalt in der Stadtgesellschaft. Seit 2011 engagiert sich SOKA-BAU bei „Wiesbaden Engagiert!“. Im Berichtszeitraum 2017 waren rund 160 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in zehn Projekten aktiv. Für sein gesellschaftliches Engagement ist SOKA-BAU bereits viermal mit der Goldenen Lilie der Landeshauptstadt Wiesbaden ausgezeichnet worden.

Wer in seinem Unternehmen gute Ergebnisse erwartet, braucht entsprechende Fachkräfte. Deshalb ist der vorbildliche Umgang mit den eigenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von besonderer Bedeutung. Die konsequente Verankerung einer familien- und gesundheitsbewussten Personalpolitik hält die Interessen der Beschäftigten und von SOKA-BAU in einer guten Balance. Die Mitarbeiter erhalten ein Arbeitsumfeld, das ihnen Flexibilität, Sicherheit und Entfaltungsmöglichkeiten bietet.

In Zeiten des demografischen Wandels wird die Vereinbarkeit von Arbeit und Privatleben eine immer größere Herausforderung. SOKA-BAU hat sich im Jahr 2014 im Rahmen des „audit berufundfamilie“ erstmals systematisch mit diesem Themenfeld beschäftigt und das entsprechende Zertifikat erhalten. 2017 erfolgte die Re-Auditierung, die ebenfalls erfolgreich abgeschlossen und zertifiziert wurde. Zu den Maßnahmen, die SOKA-BAU darüber hinaus neu umgesetzt hat, gehört die weitere Flexibilisierung der Arbeitszeit durch die Einführung eines Gleitzeitmodells ohne Kernarbeitszeit.

Ein weiterer Schwerpunkt, dem sich SOKA-BAU seit einigen Jahren verstärkt widmet, ist das betriebliche Gesundheitsmanagement. So bietet SOKA-BAU für seine Mitarbeiter Sportgruppen, mobile Massagen, externes psychologisches Coaching zum Umgang mit Belastungssituationen sowie Vorträge, Seminare und Kurse zu Gesundheitsthemen an. SOKA-BAU hat das IHK-Zertifikat [GESUNDES unternehmen] PREMIUM plus erhalten, die höchste von der IHK Wiesbaden vergebene Auszeichnung für Gesundheitsförderung.

Mit der Verabschiedung von Umweltleitlinien verdeutlicht SOKA-BAU seine Verantwortung als umweltbewusst handelndes Unternehmen und macht das seit Jahren praktizierte Engagement bei der Ressourcenschonung und beim Klimaschutz sichtbar. Zudem geben die Umweltleitlinien Führungskräften und Mitarbeitern Orientierung und Ansporn, umweltgerechtes Verhalten zu fördern und zu leben. SOKA-BAU engagiert sich seit dem Jahr 2017 – wie bereits in den Jahren 2005 bis 2008 – bei ÖKOPROFIT, dem Umweltberatungsprogramm der Landeshauptstadt Wiesbaden.

Insgesamt reduzierte SOKA-BAU seit Oktober 2017 den Verbrauch um 210.000 kWh Strom, 7.700 Liter Diesel und 1.700 Tonnen CO2 und spart dadurch 212.000 EUR. Durch die Umstellung auf Mehrweg-Kaffeebecher erfolgt eine Einsparung von 50.000 Einwegbechern pro Jahr. Die Bewässerung der ca. 30.000 m² großen Außenanlage des Verwaltungsgebäudes in Wiesbaden erfolgt vollständig mit aufgefangenem Regenwasser.

In Jahr 2018 wird die Energieversorgung für den 65.000 m² großen Bürokomplex in Wiesbaden auf den Bezug aus rein regenerativer Energieerzeugung umgestellt. Dies hat eine Reduktion von 48 Prozent CO2 zur Folge – insgesamt 1.569 Tonnen CO2 werden eingespart! Weitere CO2-Einsparungen erfolgen durch den Einsatz von vier E-Bikes und einem Lasten-E-Bike sowie dem Austausch von drei Pkw mit Verbrennungsmotor gegen zwei Elektro-Fahrzeuge.

Ein großes Entwicklungspotenzial stellt sich für das Unternehmen auch im Hinblick auf die Anlagestrategie. Hier erwarten die Kunden neben sozial verantwortungsvollen Investmententscheidungen vor allem ökonomische Nachhaltigkeit, damit zum Beispiel die Zusatzrenten für Beschäftigte der Baubranche abgesichert sind. Unterschiedliche Auszeichnungen in den Jahren 2017 und 2018 („Beste Pensionskasse/Zusatzversorgungskasse“, „Bester deutscher Immobilieninvestor im Sektor Wohnen“, „Bester Investor Aktien“) zeigen, dass SOKA-BAU mit seiner Anlagestrategie auf dem richtigen Weg ist.

CSR-Bericht 2017 (PDF)

24.07.2018

SOKA-BAU
Unter dem Dach von SOKA-BAU mit Sitz in Wiesbaden sind zwei gemeinsame Einrichtungen der Tarifvertragsparteien der Bauwirtschaft (Hauptverband der Deutschen Bauindustrie e. V., Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt, Zentralverband des Deutschen Baugewerbes e. V.) vereint: die Urlaubs- und Lohnausgleichskasse der Bauwirtschaft (ULAK) und die Zusatzversorgungskasse des Baugewerbes AG (ZVK). Aufgaben der ULAK sind die Sicherung von Urlaubsansprüchen und die Finanzierung der Berufsausbildung. Die ZVK bietet allen Beschäftigten der Baubranche eine überbetriebliche zusätzliche Altersversorgung.

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SOKA-BAU
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