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SOKA-BAU hat ein neues Mieterportal entwickelt, das ab sofort allen Mietern zur Verfügung steht. Mein Mieterportal finden Sie auf der Internetseite von SOKA-BAU. Die Nutzung ist kostenlos und bietet Ihnen vielfältige Möglichkeiten.

Zum einen können Sie über Mein Mieterportal an sieben Tagen in der Woche rund um die Uhr schnell, unkompliziert und ohne Wartezeiten mit SOKA-BAU in Kontakt treten. Zum anderen stehen Ihnen hier eine Vielzahl wichtiger Dokumente zur Verfügung. Sie brauchen eine Mietbescheinigung? Über Mein Mieterportal erhalten Sie eine Mietbescheinigung direkt per Knopfdruck – auch mitten in der Nacht. Den Bearbeitungsstand Ihres Anliegens oder Schadens können Sie direkt einsehen, so dass Sie immer auf dem Laufenden sind. Sollte Ihr gewohnter Ansprechpartner einmal nicht verfügbar sein, werden Ihre Anliegen automatisch einem Vertreter zugestellt und dort weiterbearbeitet.

Das neue Mieterportal schont nicht zuletzt die Umwelt. Denn über Mein Mieterportal können eine Vielzahl von Schreiben und Dokumenten digital zugestellt werden. So erhalten Sie die Betriebskostenabrechnung künftig nicht mehr per Post, sondern direkt in Ihr Mieterportal. Sie entscheiden selbst, ob und was Sie wann ausdrucken möchten.

Rauchwarnmelder können Ihr Leben retten. Um Bewohner vor Bränden, Rauch- und Brandgasen frühzeitig zu warnen, hat der Gesetzgeber eine Verpflichtung zur Ausstattung von Wohnungen mit Rauchwarnmeldern festgeschrieben. Rauchwarnmelder dienen insbesondere dazu, Bewohner während des Schlafes durch akustische Signale rechtzeitig vor einer Brandgefahr zu alarmieren.

Welche Räume sind mit Rauchwarnmeldern auszustatten?

In den aktuell gültigen Bauordnungen ist festgelegt, dass in Wohnungen

  • Schlafräume
  • Kinderzimmer sowie
  • Flure oder Durchgangszimmer als Rettungswege von Aufenthaltsräumen


jeweils über mindestens einen Rauchwarnmelder verfügen müssen.

In den anderen Wohnräumen (zum Beispiel Küchen, Bädern, Wohnzimmern) besteht keine Rauchwarnmelderpflicht. Zum einen dienen diese Räume in der Regel nicht zum Schlafen und zum anderen könnten in Küche und Bad Wasserdämpfe zu Fehlalarmen führen. Sofern die vorgenannten Räume von Ihnen als Schlafräume genutzt werden, bitten wir Sie, uns darüber zu informieren. Dann werden wir einen zusätzlichen Rauchwarnmelder installieren lassen.

Auch für unsere hörgeschädigten Mieter finden wir eine adäquate Lösung. Bitte sprechen Sie uns gern an.

Wer ist für die Ausstattung und Wartung verantwortlich?

Dies ist in den einzelnen Landesbauordnungen unterschiedlich geregelt: Teilweise werden die Obliegenheiten dem Eigentümer, teilweise dem Mieter/Besitzer zugewiesen.

Um die Sicherheit für unsere Mieter und unsere Gebäude sicherzustellen, haben wir uns entschieden, die Ausstattung sowie Überprüfungspflicht zu übernehmen. Dabei sind wir aber auch auf Ihre Mithilfe angewiesen. Bitte gewähren Sie den mit der Wartung beauftragten Firmen den Zugang zu Ihrer Wohnung. Ein nicht überprüfter bzw. defekter Rauchwarnmelder löst keinen Alarm mehr aus und führt ggf. zu einem Verlust des Versicherungsschutzes und zu etwaigen Regressansprüchen, sofern kein Zugang gewährt wurde.

Wie reagiere ich auf einen ausgelösten Rauchwarnmelder?

Zunächst ist zwischen zwei Warntönen zu unterscheiden, dem Alarm- und dem Batteriewarnton. Handelt es sich um den Batteriewarnton, erklingt dieser in regelmäßigen, minutenlangen Abständen und einer kurzen Tonfolge, bis die Batterie leer ist oder der Rauchwarnmelder gewechselt wurde.

Gesetzt den Fall, dass der Batteriewarnton an einem Ihrer Rauchwarnmelder ertönt bzw. Sie einen Defekt an Ihren Rauchwarnmelder entdecken, kontaktieren Sie bitte Ihren Hausmeister.

Erschallt der Alarmton, sollte geprüft werden, ob tatsächlich ein Brandfall existiert oder ob es sich um einen Fehlalarm handelt.

Bei einem Brandfall heißt es zunächst, Ruhe zu bewahren und wie folgt zu verfahren

1. Brand melden:

  • etwaig vorhandenen Brandmelder betätigen
  • Notruf unter der europaweiten Notrufnummer 112 absetzen (Wer meldet? Was ist passiert? Wie viele sind betroffen/verletzt? Wo ist etwas passiert? Warten auf Rückfragen!)


2. In Sicherheit bringen:

  • gefährdete Personen mitnehmen
  • hilfsbedürftigen Personen helfen
  • Türen schließen
  • gekennzeichneten Fluchtwegen folgen
  • keine Aufzüge benutzen
  • Anweisungen beachten


Die Rettung von Menschen geht vor Brandbekämpfung.

3. Sofern möglich: Löschversuch unternehmen
Feuerlöscher, Wandhydrant, andere Mittel zur Brandbekämpfung

Wie sichere ich meine Wohnung während meiner Abwesenheit wirksam gegen Einbrüche?

Selbst wenn Sie nur für kurze Zeit, beispielsweise zum Einkaufen, Ihre Wohnung verlassen, können Einbrecher ein gekipptes Fenster oder eine nicht verriegelte Tür nutzen, um in die Wohnung einzudringen. Deswegen ist es umso wichtiger, dass Sie auch bei kurzen Abwesenheiten daran denken, Ihre Fenster zu schließen. Auch Ihre Wohnungseingangstür sollte stets verschlossen sein. Für Einbrecher stellt eine nur ins Schloss gefallene Tür kein Hindernis dar.

Bei längeren Abwesenheiten, z. B. wenn Sie in den Urlaub fahren, empfiehlt es sich zudem, einer Vertrauensperson (einem Freund oder Nachbarn) einen Ersatzschlüssel zu geben. Diese kann die Rollläden von Zeit zu Zeit bedienen sowie Ihren Briefkasten leeren. Dauerhaft geschlossene Rollläden sowie nicht geleerte Briefkästen sind für Einbrecher ein Indiz für die Abwesenheit der Bewohner.

Während des Urlaubs können Sie Strom sparen, indem Sie in Ihrer Wohnung den Kühlschrank auf eine niedrige Stufe einstellen und bei sonstigen nicht genutzten elektronischen Geräten den Stecker aus der Steckdose ziehen. Auch im abgeschalteten, sogenannten Standby-Modus, verbrauchen elektronische Geräte Strom. Durch diese Maßnahme werden Ihre Geräte zudem vor Schäden durch Überspannung (wie z. B. einem Blitzeinschlag) geschützt.

Wir freuen uns, wenn unsere Mieter ihre Balkone, Terrassen und Gärten nutzen und lassen ihnen bei der Gestaltung grundsätzlich freie Hand. Allerdings gibt es auch hier einige Regeln zu beachten.

Ein Balkon ist gerade im Sommer ein schöner Lebensraum – man kann ein wenig Sonne tanken, nachmittags ein Kaffeekränzchen mit den Nachbarn veranstalten und abends den Tag mit Freunden bei einer fröhlichen Gesprächsrunde ausklingen lassen. 

Natürlich möchte man sich nicht gern beobachtet fühlen. Deshalb ist in manchen Fällen ein Sichtschutz nötig. Allerdings sollte dieser möglichst unauffällig sein und bei der Montage keinesfalls die Gebäudesubstanz angegriffen werden. Das einfachste Mittel ist der Sonnenschirm. Bei Regen oder im Winter ist dieser auch schnell zusammengeklappt und verstaut. Andere Maßnahmen, wie zum Beispiel das Anbringen einer Markise, sollten mit uns als Vermieter abgesprochen werden. Wir prüfen die Situation vor Ort und erteilen in der Regel eine schriftliche Genehmigung.

Damit der Balkon bunter wird, wird eifrig gesät, gepflanzt und gejätet. Ob die Blumenkästen nun außen oder innen am Balkon befestigt werden müssen, ist von der Situation vor Ort abhängig. Hier stehen unsere Hausmeister gern mit Rat und Tat zur Verfügung. Unzulässig ist es, mit Gießwasser ständig die Fassade zu beschmutzen oder die Nachbarn auf dem darunterliegenden Balkon zu beeinträchtigen. Blumenkästen und -ampeln sollten sicher befestigt werden und auch bei Wind nicht herabfallen können. Bei Rankpflanzen ist es wichtig, ein Rankgitter zu setzen, damit das Mauerwerk keinen Schaden nimmt.

Das Ausschütteln von Decken und Teppichen oder das Leeren irgendwelcher Gegenstände vom Balkon oder aus den Fenstern ist nicht erlaubt. Denn wer möchte schon in gemütlicher Runde bei Kaffee und Kuchen auf dem Balkon oder im Garten Staub, Krümel, Tierhaare oder Ähnliches auf den Teller bekommen?

Und nicht zuletzt: Gerade in den Sommermonaten schlafen viele Menschen bei geöffneten Fenstern. Deshalb sollten laute Gespräche auf den Balkonen und Terrassen insbesondere während der Ruhezeiten unbedingt vermieden werden.

Somit steht einem entspannten Sommer auf dem Balkon nichts im Wege.

Müll fällt in jedem Haushalt an. Eine sorgfältige Trennung bietet die beste Grundlage für eine ökologisch sinnvolle Wiederverwertung. Der Verbraucher trägt maßgeblich zum Gelingen des Wertstoffkreislaufs bei.

Entsorgung in den Altpapiercontainer bzw. die blaue Tonne: 

  • Verpackungen aus Papier oder Pappe
  • Zeitungen, Illustrierte, Magazine, Kataloge
  • Briefe, Werbeprospekte, Wurfsendungen
  • Bücher, Taschenbücher (ohne Kunststoffeinband)
  • Altpapier (z. B. Schreibpapier, Formulare)

Entsorgung in den Glascontainer:

  • Getrennt werden die Gläser nach Farben: Weiß-, Grün- oder Braunglas. Auch die Entsorgungsfahrzeuge entladen die Gläser im Inneren in getrennte Kammern. Die Deckel von Flaschen und Gläsern sollten vorher abgeschraubt und in den gelben Sack/die gelbe Tonne gegeben werden.
  • In den Glascontainer gehören leere Flaschen und Gläser (auch die mit dem grünen Punkt), für die kein Pfand bezahlt wurde (z. B. Marmeladenglas, Einweg-Weinflasche, Glas für Kindernahrung).
  • Blaue oder andersfarbige Gläser gehören ausschließlich in den Grünglascontainer. Weiß- und Braunglas vertragen beim Recyceln keine Farbmischungen.

Entsorgung in den gelben Sack bzw. die gelbe Tonne:

  • Kunststoffe (z. B. Joghurtbecher, Folien)
  • Hohlkörper (wie Weichspülflaschen)
  • Verbundstoffe/Getränkekartons (z. B. Milchpackungen)
  • Aluminium (z. B. Schraubdeckel oder Deckel von Joghurtbechern)
  • Weißblech (z. B. Konserven- oder Bierdosen)
  • Dosen, Becher und Verpackungen sollten nicht ineinander gestapelt werden, da die Trennung in der Sortieranlage sonst unnötig erschwert wird.

In stehendem Wasser entwickeln sich bekanntlich Keime. Wir kennen dies alle aus der freien Natur. Aber auch Trinkwasserleitungen bilden hier leider keine Ausnahme – und zwar völlig unabhängig davon, ob sie alt oder neu sind. Auch das Material spielt kaum eine Rolle.

Nach den derzeitigen Erkenntnissen von Wissenschaft und Technik können in den Leitungen auch der Gesundheit abträgliche Keime entstehen, die vor allem Kleinkindern und gebrechlichen Menschen gefährlich werden können. Um dem vorzubeugen, müssen die Wasserentnahmestellen in den Wohnungen und Geschäftsräumen regelmäßig genutzt werden („Wasser muss fließen!“).

Sie stellen nur dann wirklich sicher, hygienisch bedenkenloses Trinkwasser (d. h. Wasser zum Trinken, zum Kochen und zur sonstigen Zubereitung von Speisen und Getränken, zur Körperhygiene sowie zur Reinigung von Gegenständen, die mit Lebensmitteln oder nicht nur vorübergehend mit dem menschlichen Körper in Kontakt kommen) zu erhalten, wenn Sie

  • an allen mehr als 7 Tage nicht genutzten Entnahmestellen vor der Verwendung das Wasser ca. 2 Minuten laufen lassen;
  • vor einer Abwesenheit von mehr als 30 Tagen das Absperrventil („Absperrhahn“) für die Wohnung bzw. die Geschäftsräume schließen und bei der Rückkehr an jeder Entnahmestelle das Wasser mindestens 3 Minuten laufen lassen.

Entgegen einer weitverbreiteten Ansicht gibt es kein Recht, einmal im Monat spätabends laut sein zu dürfen. Sofern Sie beabsichtigen, eine Party zu veranstalten, nehmen Sie bitte Rücksicht auf Ihre Nachbarn.

Gemäß der Hausordnung sind die Ruhezeiten von 13:00–15:00 Uhr und 20:00–07:00 Uhr einzuhalten. 

Am besten Sie informieren Ihre Nachbarn bereits im Vorfeld, wenn Sie eine Party feiern möchten. Allein die Information kann dazu beitragen, unnötigen Ärger zu vermeiden. Die vorherige Information bedeutet aber nicht, dass Sie Ihre Musikanlage voll aufdrehen dürfen oder Ihre Gäste mitten in der Nacht lautstark in Ihrer Wohnung, auf dem Balkon oder im Treppenhaus zugange sind.

Das Gebot der Rücksichtnahme besteht auch nach der Ankündigung von Feiern. 

Ist es sinnvoll, eine Hausratversicherung abzuschließen?

Stellen Sie sich vor, ein Wasserrohrbruch im Gebäude beschädigt Ihre Möbel, den Teppich, die Hi-Fi-Anlage oder sonstige Gegenstände in Ihrer Wohnung. Derartiges passiert sicherlich selten, kann aber selbst in Neubauten nicht völlig ausgeschlossen werden. Unsere Gebäudehaftpflichtversicherung ersetzt einen solchen Schaden nur, wenn uns als Vermieter mindestens grobe Fahrlässigkeit zur Last gelegt werden kann. Dies wäre nur dann der Fall, wenn z. B. der Hausmeister am Tag zuvor einen ersten leichten Wasseraustritt erkennen konnte, aber ignoriert hätte. Eine solche Nachlässigkeit ist bei unseren Hausmeistern nicht vorstellbar.

Zwar bietet die parallel zu dieser Haftpflichtversicherung bestehende Gebäudeversicherung in der Regel auch Schutz vor Leitungswasserschäden, jedoch beschränkt sich dieser auf Schäden am Gebäude und auf fest und dauerhaft mit dem Gebäude verbundene Sachen.

Eine ähnlich unbefriedigende Situation besteht, wenn der Wasserschaden durch eine defekte Waschmaschine eines Mieters über Ihnen verursacht wird. Hat dieser keine Haftpflichtversicherung, kann es für Sie schwierig und langwierig werden, Ihren Schaden von ihm bezahlt zu bekommen.

Gegen derartige Unglücksfälle können Sie sich aber durch den Abschluss einer Hausratversicherung wappnen. Ob sie sich lohnt, hängt also davon ab, was Ihnen Ihre Möbel, Teppiche, der Computer, das Fernsehgerät, die Stereoanlage, Ihre Kleidung und sonstige Haushaltsgegenstände wert sind. Diese Versicherung ersetzt in der Regel auch die durch einen Einbruch entwendeten Sachen, durch Einbrecher mutwillig beschädigte Gegenstände sowie gewitterbedingte Überspannungsschäden an elektronischen Geräten. Eventuell erstattet sie darüber hinaus zusätzlich den Wert des außerhalb der Wohnung gestohlenen abgeschlossenen Fahrrads oder der aus dem aufgebrochenen Pkw abhandengekommenen Sachen.

Zum Brandschutz können Hausbewohner wirkungsvoll beitragen. Achtsamkeit und Ordnung sind wichtige Voraussetzungen des Brandschutzes. Achten Sie deshalb unbedingt auf Ordnung im Haus und halten Sie die Fluchtwege frei.

Stellen Sie sicher, dass Sie keine brennbaren Stoffe und Sperrmüll in Kellern, Garagen, Treppenhäusern etc. lagern. Vermeiden Sie das Abstellen von Schuhschränken und sonstigen Gegenständen im Treppenhaus. Was für Sie der Rettungsweg ist, ist für die Feuerwehr der Weg zum Brandherd, um dort zu löschen. Deshalb ist auf Fluchtwegen das Abstellen jeglicher Gegenstände untersagt!

In den Treppenhäusern befinden sich verschiedentlich Rauchabzugseinrichtungen, durch die im Brandfall der Rauch abziehen kann. Die Lüftungsöffnungen sind im Normalfall geschlossen und werden im Falle eines Brandes geöffnet. Eine Zweckentfremdung dieser Einrichtungen (z. B. zu Lüftungszwecken) sollte unbedingt vermieden werden, um eine ordnungsgemäße Funktionsweise der Einrichtungen zu gewährleisten. Bitte informieren Sie schnellstmöglich den Hausmeister, wenn Sie bemerken, dass die Beleuchtung oder die Rauchabzugseinrichtungen nicht intakt sind.

Türen und Rettungswege sind so angelegt, dass sie im geschlossenen Zustand einer Rauch- und Brandausbreitung Widerstand leisten können. Bitte achten Sie deshalb darauf, dass selbstschließende Türen nicht mit Keilen, Haken oder sonstigen „Eigenkonstruktionen“ offen gehalten werden.

Was viele nicht vermuten: Immer wieder werden in Wohnhäusern schwere Personen- und Sachschäden durch Brandstiftung verursacht. Dazu muss es nicht kommen, wenn Sie folgende Punkte beachten:

  • Halten Sie Hauseingangstüren, Keller und Dachböden verschlossen.
  • Achten Sie immer auf die Funktionsfähigkeit der Klingelanlage. Öffnen Sie Unbekannten nicht per Summer die Tür.
  • Sprechen Sie verdächtige Personen im Haus an und fragen Sie nach, zu wem diese wollen. Sollten Sie keine vernünftige Auskunft erhalten, informieren Sie ggf. die Polizei.
  • Und nicht zuletzt: Achten Sie in Ihrem eigenen Interesse darauf, dass Sie und andere nicht im Bereich von Feuerwehrzufahrten parken und somit die Rettungskräfte im Notfall in der Ausübung ihrer Tätigkeit behindern.

Ein optimales Raumklima haben Sie bei einer Temperatur um 21° C und einer Luftfeuchtigkeit zwischen 40 und 60 %.

Diese Luftfeuchtigkeitswerte werden jedoch durch Duschen, Kochen, Wäschetrocknen etc. schnell überschritten. Auch Pflanzen, Haustiere und der Mensch sondern ständig Feuchtigkeit ab. So gibt ein Erwachsener selbst beim Schlafen rund einen Liter Flüssigkeit pro Nacht an die Luft ab.

Erhöhte Luftfeuchtigkeit führt (durch Kondensation) zu feuchten Wänden. Feuchte Wände leiten jedoch 30-mal mehr Wärme nach außen als trockenes Mauerwerk. Es folgt eine unnötig hohe Heizkostenabrechnung.
Feuchte Wände sind leider auch ein Tummelplatz für Schimmelpilze. Die Sporen von Schimmelpilzen können bei entsprechend anfälligen Menschen zu allergischen Reaktionen, Schwindel und Erschöpfungszuständen bis hin zu allergischem Asthma führen.

Aber keine Sorge: Durch richtiges Lüften, Heizen und die richtige Wohnraumgestaltung lässt sich all das vermeiden ...

Wie lüfte ich richtig?

  •  3–4-mal täglich stoßlüften. Dazu Fenster und Türen für 5–10 Minuten weit öffnen, damit ein Durchzug entsteht.
  • Fenster in Kippstellung erzeugen keinen wirksamen Luftaustausch. Die Dauerkippstellung führt an kalten Tagen zu Energieverschwendung, die Wände kühlen aus und ziehen Feuchtigkeit an.
  • Türen beim Duschen, Baden, Kochen, Wäschetrocknen und Bügeln möglichst geschlossen halten. Danach sofort lüften.
  • Vor dem Verlassen der Wohnung lüften, damit noch vorhandene Luftfeuchtigkeit während Ihrer Abwesenheit nicht ins Mauerwerk dringen kann.

Wie heize ich richtig?

  • Alle Räume der Wohnung beheizen, auch diejenigen, wie z. B. das Schlafzimmer, in denen sich nur zeitweise Personen aufhalten. Die Raumtemperatur sollte 17° C nicht unterschreiten.
  • Die Heizkörper deshalb nie ganz abstellen. Ein Thermostat unterbindet an warmen Tagen automatisch unnötiges Heizen.
  • Heizkörper, die durch Gardinen zugehängt oder durch Möbel zugestellt sind, können ihre Wärme nur beschränkt in den Raum abgeben. Diese verlorene Energie erhöht Ihre Heizkosten sinnlos.
  • Die Innentüren zu weniger beheizten Räumen stets geschlossen halten, sonst schlägt sich die Feuchtigkeit dort besonders nieder.

Was sollte ich bei der Wohnraumgestaltung beachten?

  • Nur wenn die Luft die Möglichkeit hat, auch hinter den Möbeln zu zirkulieren, können sich dort weder Feuchtigkeit noch Schimmel festsetzen. Zwischen Wand und Möbeln sollte sich deshalb (besonders an Außenwänden) ein Abstand von 3–5 cm befinden.
  • Möglichst auf Luftbefeuchter verzichten. Sie erhöhen die Luftfeuchtigkeit – was wir vermeiden wollen – und sind an Heizkörpern Tummelplätze für Bakterien und Pilze.
  • Keine Kunststofftapeten oder Kunststoffwandfarben verwenden, da diese dampfsperrend wirken und somit die Raumluftfeuchte erhöhen.

Schuhe und Schuhschränke im Treppenhaus sehen nicht nur meist unschön aus, sondern behindern die Reinigungskräfte in der Ausführung ihrer Arbeit.

Und stellen Sie sich einmal vor, Sie oder ein Nachbar benötigen ärztliche Hilfe und müssen durch das Treppenhaus transportiert werden. Die Behinderung durch Schuhe und Schuhschränke mag man sich da gar nicht ausmalen. Auch wird der Zugang für Rettungskräfte der Feuerwehr erschwert. Dies kann für jeden Mieter schlimme Folgen haben.

Deshalb sollte das Treppenhaus Zugang zu den Wohnungen bzw. Fluchtweg für die Bewohner des Wohnhauses und kein zusätzlicher Abstellraum sein. Sicher haben Sie Platz für Schuhschränke und Schuhe innerhalb der Wohnung.

Sie leisten uns Gesellschaft und bereichern unser Leben. Haustiere sind beliebte Mitbewohner. Damit dem Tierglück nichts im Wege steht, sollten Sie Folgendes beachten.

Die Regelung zur Haustierhaltung ist bei SOKA-BAU eigentlich ganz einfach: Grundsätzlich dürfen Sie Tiere (Kleintiere wie Meerschweinchen, Hasen und Hamster) in Ihrer Wohnung halten. Bei allen Tieren, die durch ihre Eigenart die Nachbarn stören können (dazu gehören vor allem Hunde oder Katzen), ist aber vorher eine schriftliche Erlaubnis von SOKA-BAU erforderlich. 

Hunde müssen innerhalb der Wohnanlage stets an der Leine geführt werden. 

Bitte beachten Sie, dass die massenhafte Haltung von Kleintieren auch Probleme verursachen kann (hier sei als Beispiel eine Papageienzucht genannt) – in solchen Fällen kann natürlich die Tierhaltung untersagt werden.

Wie verhalten Sie sich richtig, wenn Sie einen Schaden entdecken?

Bemerken Sie beispielsweise eine feuchte Decke in Ihrer Wohnung, sollten Sie umgehend den über Ihnen wohnenden Mieter kontaktieren. Möglicherweise hat sich der Zulaufschlauch der Waschmaschine unbemerkt gelöst und es kann Wasser ins Gemäuer sickern. Durch Ihr Verhalten helfen Sie, weitere Schäden abzuwenden bzw. bereits entstandene Schäden einzudämmen.

Allgemein gesprochen haben Sie als geschädigter Mieter in einem Schadensfall die nachfolgenden Grundpflichten:

  • Sie müssen den Vermieter auf die Gefahr eines Schadens aufmerksam machen. 
  • Sie müssen den Schaden nach Möglichkeit abwenden oder so weit wie möglich mindern.

Bei einem Verstoß gegen die zuvor beschriebene Schadensminderungspflicht kann sich Ihr Ersatzanspruch kürzen. Bei grober Fahrlässigkeit oder schuldhaftem Verursachen des Schadens kann der Versicherungsschutz zudem entfallen.

Bitte informieren Sie in Schadensfällen umgehend Ihren zuständigen Hausmeister oder Kundenbetreuer.

Darüber hinaus haben wir für alle Wohnanlagen technische Notdienste eingerichtet, die von Ihnen gerufen werden können, falls der Hausmeister nicht zu erreichen ist oder sich der Notfall außerhalb der Dienstzeit ereignet. Die Notrufnummern finden Sie auf unserer Internetseite unter der Rubrik „Service für Mieter/Service- und Notrufnummern“ bzw. in den Schaukästen im Eingangsbereich Ihres Gebäudes. Die Kontaktierung ist aber ausschließlich für Notsituationen vorgesehen.

Haben Sie aus familiären oder wirtschaftlichen Gründen Interesse an der Untervermietung eines Teils Ihrer Wohnung?

Bitte sprechen Sie uns an, denn eine ungenehmigte Untervermietung stellt eine Vertragsverletzung dar. In der Regel werden wir der Untervermietung zustimmen, sofern keine gewichtigen Gründe dagegensprechen. Gewichtige Gründe sind zum Beispiel, wenn die Wohnung durch die beabsichtigte Untervermietung überbelegt wäre oder vollständig einem Dritten überlassen würde. Gründe können jedoch auch in der Person des Untermieters liegen.

Keine Erlaubnis benötigen Sie, wenn ein enger Familienangehöriger oder Ihr Lebenspartner zu Ihnen in die Wohnung ziehen möchte. Dies gilt jedoch nur dann, wenn durch den zusätzlichen Bewohner die Wohnung nicht überbelegt ist. Ob eine Wohnung überbelegt ist, entscheiden wir im Einzelfall anhand der ortsüblichen Wohnsituation. Die Mitteilung an SOKA-BAU über weitere in der Wohnung lebende Personen ist natürlich weiterhin erforderlich.

Ist es sinnvoll, eine private Haftpflichtversicherung abzuschließen?

Dies ist uneingeschränkt zu bejahen. Sehr schnell kann es geschehen, dass z. B. Ihre Waschmaschine ausläuft, Sie dies fahrlässig nicht rechtzeitig bemerken und dadurch Sachschäden entstehen oder Ihnen etwas vom Balkon fällt und der herabgefallene Gegenstand eine Person verletzt oder eine Sache beschädigt. 
Für diese fahrlässig verursachten Folgen müssen Sie mit Ihrem heutigen und zukünftigen Vermögen in unbegrenzter Höhe einstehen – es sei denn, Sie haben eine entsprechende private Haftpflichtversicherung.

Aus diesem Grund sollten Sie besonders darauf achten, dass Ihre Haftpflichtversicherung auch Mietsachschäden einschließt und Ihre Kinder mitversichert sind. Ist dies nicht der Fall, empfiehlt es sich, den Versicherungsumfang entsprechend zu erweitern.

Zweifellos gibt es überflüssige und unsinnige Versicherungen. Die private Haftpflichtversicherung gehört nicht hierzu.

Stellen Sie sich vor, ein Wasserrohrbruch im Gebäude beschädigt Ihre Möbel, den Teppich, die Hi-Fi-Anlage oder sonstige Gegenstände in Ihrer Wohnung.

Unsere Gebäudehaftpflichtversicherung ersetzt einen solchen Schaden nur, wenn uns als Vermieter mindestens grobe Fahrlässigkeit zur Last gelegt werden kann. Dies wäre nur dann der Fall, wenn z. B. der Hausmeister am Tag zuvor einen ersten leichten Wasseraustritt erkennen konnte, aber ignoriert hätte. Eine solche Nachlässigkeit ist bei unseren Hausmeistern nicht vorstellbar!

Zwar bietet die parallel zu dieser Haftpflichtversicherung bestehende Gebäudeversicherung in der Regel auch Schutz vor Leitungswasserschäden, jedoch beschränkt sich dieser auf Schäden am Gebäude und auf fest und dauerhaft mit dem Gebäude verbundene Sachen.

Eine ähnlich unbefriedigende Situation besteht, wenn der Wasserschaden durch eine defekte Waschmaschine eines Mieters über Ihnen verursacht wird. Hat dieser keine Haftpflichtversicherung, kann es für Sie schwierig und langwierig werden, Ihren Schaden von ihm bezahlt zu bekommen.

Gegen derartige Unglücksfälle können Sie sich aber durch den Abschluss einer Hausratversicherung wappnen. Ob sie sich lohnt, hängt also davon ab, was Ihnen Ihre Möbel, Teppiche, der Computer, das Fernsehgerät, die Stereoanlage, Ihre Kleidung und sonstige Haushaltsgegenstände wert sind. Diese Versicherung ersetzt in der Regel auch die durch einen Einbruch entwendeten Sachen, durch Einbrecher mutwillig beschädigte Gegenstände sowie gewitterbedingte Überspannungsschäden an elektronischen Geräten. Eventuell erstattet sie darüber hinaus zusätzlich den Wert des außerhalb der Wohnung gestohlenen abgeschlossenen Fahrrads oder der aus dem aufgebrochenen Pkw abhandengekommenen Sachen.

Im Falle, dass z. B. Ihre Waschmaschine ausläuft, Sie dies fahrlässig nicht rechtzeitig bemerken und dadurch Sachschäden entstehen oder Ihnen etwas vom Balkon fällt und der herabgefallene Gegenstand eine Person verletzt oder eine Sache beschädigt, so müssen Sie in unbegrenzter Höhe für diese fahrlässig verursachten Folgen einstehen – es sei denn, Sie haben eine entsprechende private Haftpflichtversicherung.

Aus diesem Grund sollten Sie besonders darauf achten, dass Ihre Haftpflichtversicherung auch Mietsachschäden einschließt und Ihre Kinder mitversichert sind. Ist dies nicht der Fall, empfiehlt es sich, den Versicherungsumfang entsprechend zu erweitern.

Zweifellos gibt es überflüssige und unsinnige Versicherungen. Die private Haftpflichtversicherung und die Hausratversicherung gehören nicht dazu.

Mietrückstände sind für beide Vertragsparteien unangenehm. Wenn Sie in einen finanziellen Engpass geraten, nehmen Sie rechtzeitig Kontakt mit uns auf.

Bitte sprechen Sie Ihren zuständigen Kundenbetreuer an. Wir werden uns bemühen, mit Ihnen gemeinsam eine Lösung zu finden und können Ihnen mitteilen, ob und ggf. welche staatlichen Leistungen wie Wohngeld, Sozialhilfe u. a. für Sie in Betracht kommen oder wir vermitteln Ihnen den Kontakt mit der Schuldnerberatung Ihrer Stadt/Ihres Landkreises.

Wir möchten in jedem Fall vermeiden, dass ein Mietrückstand anwächst, der uns zwingt, das Mietverhältnis zu kündigen. Lassen Sie es nicht so weit kommen. Der Besitz von Wohnraum gehört neben Lebensmitteln und Strom zu den elementaren Lebensbedürfnissen.

Unsere Mieteinnahmen dienen der Sicherung der derzeitigen und zukünftigen Zusatzrenten im Bauhauptgewerbe und ermöglichen sinnvolle Verfahren in der Baubranche, z. B. die Förderung der Bereitstellung von Ausbildungsplätzen in der beruflichen Bildung. Der hierfür erforderliche finanzielle Bedarf setzt unserer Kulanz bei Mietrückständen Grenzen.

Die Kontaktdaten Ihres Kundenbetreuers finden Sie hier

Von Aqua-Stopp bis Versicherungsschutz – was ist beim Wäschewaschen und Geschirrspülen zu beachten?

Nach dem Waschen oder Geschirrspülen sollte der Wasserzulauf für diese Geräte, sofern ein entsprechendes Absperrventil (Wasserhahn) vorhanden ist, stets abgedreht werden. Sie ersparen sich und den anderen Bewohnern im Haus hierdurch eventuell große Unannehmlichkeiten und Ärger.

Selbst Geräte mit modernem Aqua-Stopp reagieren nicht, wenn es sich um ein kleineres Leck handelt, auch wenn aus diesem stetig über Stunden Wasser austritt. Und nach einigen Jahren funktioniert der Aqua-Stopp eventuell gar nicht mehr. Das merken Sie aber erst, wenn es zu spät ist!

Wenn Sie eine Wasch- oder Geschirrspülmaschine in Gang setzen und die Wohnung nicht nur kurzzeitig verlassen, handeln Sie nach der Auffassung der Versicherungen und der meisten Gerichte grob fahrlässig. Platzt der Waschmaschinen- oder Spülmaschinenschlauch und tritt aufgrund Ihrer Abwesenheit über längere Zeit ungehindert Wasser aus, wird Ihre Hausratversicherung den Ersatz Ihres Schadens deshalb voraussichtlich verweigern und Ihre Haftpflichtversicherung Sie eventuell für die regulierten Schäden bei den Nachbarn und ggf. am Gebäude in Regress nehmen. Haben Sie keine private Haftpflichtversicherung, stehen Sie keinesfalls besser da.

Durch energiebewusstes Verhalten können rund 15–20 % Energie gespart werden.

Besonders beim Heizen gibt es ein enormes Sparpotenzial. Damit die nächsten Strom-, Gas- oder Heizkostenabrechnungen für Sie keine böse Überraschung bringen, hier ein paar Tipps zum energiesparenden Verhalten:

  • 3–4-mal täglich stoßlüften. Dazu Fenster und Türen für 5–10 Minuten weit öffnen, damit ein Durchzug entsteht. Während des Lüftens sollten Sie alle Thermostatventile schließen oder die Raumthermostate auf Minimaltemperatur einstellen.
  • Fenster in Kippstellung erzeugen keinen wirksamen Luftaustausch. Die Dauerkippstellung führt an kalten Tagen zu Energieverschwendung, die Wände kühlen aus und ziehen Feuchtigkeit an.
  • Alle Räume der Wohnung beheizen, auch diejenigen, wie z. B. das Schlafzimmer, in denen sich nur zeitweise Personen aufhalten. Die Raumtemperatur sollte 17° C nicht unterschreiten.
  • Die Heizkörper deshalb nie ganz abstellen. Ein Thermostat unterbindet an warmen Tagen automatisch unnötiges Heizen.
  • Senken Sie die Heizkörpertemperatur bereits eine Stunde vor Verlassen der Wohnung oder vor dem Schlafengehen – die Raumtemperatur bleibt noch lange angenehm und eine Senkung der Temperatur um 5° C kann bis zu 30 % der Heizkosten sparen.
  • Heizkörper, die durch Gardinen zugehängt oder durch Möbel zugestellt sind, können Wärme nur beschränkt in den Raum abgeben. Diese verlorene Energie erhöht Ihre Heizkosten sinnlos.
  • Gerade nachts sollten Rollläden und Vorhänge (sofern sie die Heizung nicht verdecken) geschlossen werden – so können Sie bis zu 20 % Heizenergie einsparen.
  • Tropfende Wasserhähne sollten Sie umgehend reparieren lassen, sonst geht eine erhebliche Menge Wasser verloren.
  • Duschen statt baden. Bei einem Vollbad haben Sie einen dreimal höheren Wasser- und Energieverbrauch als bei einer 3-Minuten-Dusche.

Häufig ist in der Tageszeitung zu lesen, dass die Polizei vor Trickdieben warnt, die sich als falsche Handwerker, Personen in Notsituationen oder telefonisch als Verwandte etc. ausgeben. Durch die folgenden einfach durchzuführenden Vorsichtsmaßnahmen können Sie sich, Ihr Eigentum und Ihre Nachbarn ohne großen Aufwand effektiv schützen.

Machen Sie immer von Ihrer Türsprechanlage Gebrauch und öffnen Sie Fremden nicht Ihre Wohnungstür und auch nicht die Haustür.

Achten Sie darauf, dass die Haustür immer geschlossen ist und vergessen Sie nicht, nach eventueller Nutzung den Türöffner im Schlossbereich zurückzustellen.

Lassen Sie Handwerker nur dann herein, wenn Sie diese selbst bestellt haben oder von uns als Eigentümer angekündigt worden sind. Im Zweifelsfall erkundigen Sie sich bei der Wohnungsverwaltung oder Ihrem Hausmeister.

Fordern Sie von angeblichen Amtspersonen den Dienstausweis und prüfen Sie diesen sorgfältig. Rufen Sie im Zweifel bei der Behörde oder den Stadtwerken an. Lassen Sie dabei Ihre Tür versperrt und die angebliche Amtsperson draußen warten. Suchen Sie die Telefonnummer der Behörde selbst heraus.

Ziehen Sie telefonisch eine Nachbarin oder einen Nachbarn hinzu, wenn unbekannte Besucher vor der Tür stehen, oder bestellen Sie die Besucher zu einem späteren Termin, wenn eine Vertrauensperson anwesend ist.

Nehmen Sie für Ihre Nachbarn nur Lieferungen entgegen, wenn die Ihnen angekündigt wurden.

Wenn Sie in den Urlaub fahren, informieren Sie Ihre Nachbarn und bitten Sie jemanden, Ihren Briefkasten zu leeren und ggf. in Erdgeschosswohnungen die Rollläden zu betätigen.

Brandschutz zwischen Böllern und Raketen – so können Sie sicher und entspannt ins neue Jahr feiern.

Damit der Jahreswechsel für Sie und Ihre Nachbarn in angenehmer Erinnerung bleibt, sollten in der Silvesternacht alle brennbaren Gegenstände (Kartons, Tischdecken, Holzmöbel etc.) von Balkonen und Loggien entfernt und kurz vor Mitternacht die Fenster geschlossen werden.

Vor einigen Jahren setzte eine Silvesterrakete in einer unserer Wohnanlagen Gegenstände auf einem Balkon in Brand. Innerhalb kürzester Zeit brannte das gesamte Gebäude! Glücklicherweise gab es weder Tote noch Verletzte, jedoch standen die Mieter von 24 Wohnungen für rund drei Monate ohne ihr bisheriges Zuhause da. Wichtige Unterlagen wie Zeugnisse, Sparbücher, Kfz-Briefe gingen verloren bzw. wurden beschädigt. Möbel und Kleidungsstücke waren nicht mehr verwendbar.

Bitte muten Sie eine derartige Situation weder sich noch Ihren Nachbarn zu! Nehmen Sie sich die Zeit, alle brennbaren Gegenstände in dieser Nacht vom Balkon oder der Loggia zu entfernen! Der hierfür erforderliche Zeitaufwand ist gering gegenüber demjenigen, den Sie ein Brand kosten würde.

Wer diese Maßnahme für überflüssig hält, weil er zum Jahreswechsel die Wohnung nicht verlassen wird, sollte in dieser Nacht zumindest einen mit Wasser gefüllten Eimer bereithalten, damit ein durch fehlgeleitete Feuerwerkskörper entstehender Brand sofort gelöscht werden kann.

Ihre Heizkörper sind mit Thermostatventilen ausgestattet. Diese regulieren automatisch die Durchflussmenge des Warmwassers und verringern sie bei Erreichen der gewünschten Temperatur. So helfen die intelligenten Ventile, aktiv Energie zu sparen und damit Heizkosten zu senken.

Bei längeren Abwesenheiten (z. B. Urlaub) empfehlen wir Ihnen, die Temperatur in der Wohnung zu reduzieren. Es bietet sich eine Einstellung des Thermostats zwischen „1“ und „2“ an. Das Auskühlen der Wohnung wird so verhindert und einer Schimmel- bzw. Feuchtigkeitsbildung vorgebeugt. Ein einmal ausgekühltes Zimmer kann nur mit hohem Energieeinsatz wieder auf Raumtemperatur gebracht werden, da Wände und Decken träge auf Temperaturschwankungen reagieren und Kälte speichern.

Achten Sie auf eine gute Luftzirkulation rund um Ihre Heizkörper, so kann die Luft optimal erwärmt werden und die Wirkung des Heizkörpers wird voll ausgenutzt. Für die einwandfreie Funktion des Thermostats ist es nötig, dass es frei von Luft umströmt werden kann. Der Fühler, der im Thermostatkopf sitzt, darf deshalb nicht von Vorhängen und Einrichtungsgegenständen verdeckt sein, da sich sonst die Hitze an diesen Punkten sammelt und zu einer Fehlfunktion führen kann.

Auch die Reduzierung der Raumtemperatur um wenige Grade kann zu einer enormen Senkung der Heizkosten führen. Eine um ein Grad Celsius geringere Zimmertemperatur kann zu einer Heizkostenreduktion von 6 % führen. Da lohnt es sich doch, sich manchmal etwas wärmer anzuziehen!

In der Zeit vor Weihnachten, wenn die Tage kühl und die Abende dunkel sind, sorgt das sanfte Licht von Kerzen für eine anheimelnde Atmosphäre. Die Menschen werden ruhiger und besinnlicher. Dabei wird oft vergessen, dass jede brennende Kerze eine kleine Feuerstelle ist und damit auch eine Brandgefahr darstellt.

Handelsübliche Kerzen entwickeln direkt über der Flamme eine Temperatur von bis zu 750 Grad Celsius. Selbst zehn Zentimeter über der Flamme beträgt die Temperatur noch 350 Grad – genügend Hitze, um einen trockenen Zweig zu entzünden.

Um Brände durch den unsachgemäßen Umgang mit brennenden Kerzen zu vermeiden, sind nachfolgende Punkte zu beachten:

  • Auf brennende Kerzen nach Möglichkeit ganz verzichten.
  • Brennende Kerzen nie alleine lassen. Beim Verlassen des Zimmers in jedem Falle alle brennenden Kerzen löschen.
  • Auf leicht entflammbare Dekoration verzichten.
  • Auf genügend Sicherheitsabstand zu brennbaren Materialien wie Gardinen achten.
  • Gestecke und Adventskränze auf feuerfeste Unterlagen stellen.
  • Kerzen niemals ganz herunterbrennen lassen. Am besten selbst verlöschende Kerzen verwenden.
  • Kerzen müssen einen festen Halt haben. Nur nicht brennbare Kerzenhalter verwenden.
  • Trockene Gestecke sind extrem leicht entflammbar. Daher Gestecke und Adventskränze so spät wie möglich kaufen und durch regelmäßiges Besprühen mit Wasser feucht halten.
  • Mit Wasser, Feuerlöscher und Löschdecke lassen sich Brände in der Anfangsphase sehr gut bekämpfen. Wichtig dabei: alles griffbereit halten. Denn wenn Gestecke oder Adventskränze erst einmal Feuer gefangen haben, geht es um Sekunden.
  • Falls trotz aller Vorsicht doch etwas passiert und der Brand nicht mehr gefahrlos selbst zu löschen ist, Fenster und Zimmertüren schließen, die Wohnung so schnell wie möglich verlassen, andere warnen und die Feuerwehr alarmieren (112).