Urlaubsgewährung

Der Urlaub dient der Erhaltung und Wiederherstellung der Arbeitskraft. Er soll daher möglichst zusammenhängend gewährt und genommen werden. 

SOKA-BAU erstattet die Urlaubsvergütung nur für volle Urlaubstage. 

Bei der Urlaubsgewährung darf keine Teilung des Urlaubs erfolgen, die den Erholungszweck gefährdet (vgl. § 8 Nr. 3.1 BRTV).

Der Urlaub, den man sich in einem Jahr erwirbt, wird ins nächste Jahr übertragen. Ein Arbeitnehmer kann den Resturlaub also bis Ende Dezember des folgenden Jahres nehmen. Danach ist der Urlaub verfallen.

Beispiel: Der Urlaubsanspruch aus dem Jahr 2017 kann noch das ganze Jahr 2018 genommen werden und verfällt zum 31.12.2018.

Wenn ein Arbeitnehmer Urlaub nimmt, muss immer zuerst der Resturlaub aus dem Vorjahr und dann erst der Urlaub des laufenden Jahres verbraucht werden.

Erkranken Sie während Ihres Urlaubs, so werden die durch ärztliche Bescheinigung nachgewiesenen Tage der Arbeitsunfähigkeit nicht auf den Urlaub angerechnet.

Der Antritt des restlichen Urlaubs ist nach Ihren Wünschen sowie den Bedürfnissen des Betriebs neu festzulegen.

Sie und Ihr Arbeitgeber können einvernehmlich für den 24. und/oder 31.12. jeweils einen Urlaubstag einbringen, um den aufgrund der arbeitsfreien Tage ohne Lohnanspruch verringerten Monatslohn entsprechend auszugleichen.

In § 8 Nr. 5 BRTV wird die Mindesturlaubsvergütung für bestimmte Arbeitsausfälle ohne Lohnanspruch seit 01.01.2013 wie folgt geregelt:

  • Unverschuldete Arbeitsunfähigkeit infolge von Krankheit (nach Lohnfortzahlung)
  • Ausfallstunden im Zeitraum vom 1. Dezember bis 31. März mit Bezug von Saison-Kurzarbeitergeld ab der 91. Ausfallstunde     

Ansprüche auf Mindesturlaubsvergütung:

Die Ansprüche auf Mindesturlaubsvergütung werden monatlich auf den Arbeitnehmerkonten gutgeschrieben.

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