Zusätzliche Altersversorgung

Der Tarifvertrag für eine zusätzliche Altersversorgung in der Bauwirtschaft wurde bereits 1957 eingeführt, um die Nachteile bei der gesetzlichen Rente für langjährig im Baugewerbe beschäftigte Arbeitnehmer auszugleichen.

Beschäftigung im Baugewerbe ist häufig geprägt von Schlechtwetter, Winterarbeitslosigkeit und häufigem Arbeitsplatzwechsel. In Summe führt dies dazu, dass den Arbeitnehmern geringere Rentenansprüche entstehen. Dem soll die zusätzliche Altersvorsorge entgegenwirken.

Die Beiträge für die zusätzliche Altersvorsorge werden ausschließlich von den Arbeitgebern des Baugewerbes aufgebracht. Grundlage hierfür war der Tarifvertrag (TVR) für die Rentenbeihilfe und ab 01.01.2016 der Tarifvertrag über eine zusätzliche Altersvorsorge im Baugewerbe (TZA Bau) für die Tarifrente Bau.

  • Das Niveau der gesetzlichen Rente wird durch niedrige Geburtenraten und den Anstieg der Lebenserwartung weiter sinken. SOKA-BAU bietet aus diesem Grund eine tarifliche Zusatzrente an.
  • Bei der BauRente ZukunftPlus können Arbeitnehmer Beiträge aus dem Bruttolohn steuer- und sozialversicherungsfrei als zusätzliche Rente mit guter Rendite ansparen.

Häufig gestellte Fragen

Steuerliche Behandlung

Für die Besteuerung der Rentenleistungen ist zu beachten, dass die auf steuerfreien Beiträgen beruhenden Renten in voller Höhe besteuert werden (nachgelagerte Besteuerung). Das gilt auch für Renten, für die Beiträge eingezahlt wurden, die durch den Sonderausgabenabzug nach § 10a EStG oder durch die Zulagen nach §§ 79 ff. EStG (Riester-Verträge) steuerlich begünstigt waren.

Nein, das ist grundsätzlich nicht möglich. Der Gesetzgeber hat im Hinblick auf die Förderung von Altersvorsorge Produkte bevorzugt, die eine lebenslange Rente auszahlen. So soll der spätere Lebensstandard, der durch die gesetzliche Rente nicht gehalten werden kann, gesichert werden.

Nein, auszahlen nicht, aber generell können Sie Urlaubsansprüche aus dem Jahr 2019 bis zum 31.12.2020 nehmen. Resturlaubsansprüche aus Saison-KUG können Sie auch bis zum 31.12.2020 nehmen. Ist das nicht möglich, können Sie sich diese vom 01.01.2021 bis 31.12.2021 entschädigen, also auszahlen, lassen.

Resturlaubsansprüche aus Krankheit können Sie noch bis zum 31.03.2021 bei Ihrem Arbeitgeber zum…

Downloads