Bürgen

Bürgenhaftung

Auftraggeber haften für ihre Nachunternehmer.
Der Arbeitgeber ist verpflichtet, die Beiträge für die von ihm beschäftigten Arbeitnehmer in voller Höhe an SOKA-BAU zu entrichten. Sollte ein Arbeitgeber seinen Beitragsverpflichtungen gegenüber SOKA-BAU nicht oder nicht vollständig nachkommen, wird SOKA-BAU gemäß § 14 AEntG (Arbeitnehmer-Entsendegesetz) bzw. § 12 SokaSiG (Sozialkassenverfahrensicherungsgesetz) dessen Auftraggeber oder die weiteren Auftraggeber hinsichtlich der Beitragsschuld in Anspruch nehmen.
In diesem Fall haftet der Auftraggeber bei SOKA-BAU wie ein selbstschuldnerischer Bürge.
dessen Auftraggeber oder die weiteren Auftraggeber hinsichtlich der Beitragsschuld in Anspruch nehmen.
In diesem Fall haftet der Auftraggeber bei SOKA-BAU wie ein selbstschuldnerischer Bürge.

Durchführung des sogenannten Bürgenfrühwarnsystems

Das sogenannte Bürgenfrühwarnsystem gibt Auftraggebern die Möglichkeit, bei SOKA-BAU Auskünfte darüber einzuholen, ob der eingesetzte Nachunternehmer ordnungsgemäß am Urlaubsverfahren teilnimmt.
Der Nachunternehmer bevollmächtigt hierzu den Auftraggeber, monatlich baustellenbezogene Auskünfte für die konkret eingesetzten Arbeitnehmer, inklusive der gemeldeten Bruttolöhne, bei SOKA-BAU einzuholen.
Gegen Vorlage dieser Vollmacht teilt SOKA-BAU dem Auftraggeber monatlich mit, ob Meldungen und Zahlungen der Urlaubskassenbeiträge erfolgt sind bzw. ob und in welcher Höhe Beitragsrückstände bestehen.

Auftraggeber von präqualifizierten Nachunternehmern und Auftraggeber, die eine sogenannte SOKA-BAU-Enthaftungsbescheinigung für ihren Nachunternehmer vorweisen können, werden, im Rahmen von Enthaftungsobergrenzen, von SOKA-BAU nicht als Bürgen in Anspruch genommen.