Entsendebetriebe nehmen am Urlaubsverfahren der deutschen Bauwirtschaft teil. SOKA-BAU prüft die Teilnahmeverpflichtung jedes ausländischen Betriebs und setzt das Urlaubsverfahren um. Für die effiziente Durchführung und zeitnahe Bearbeitung der Erstattungen an Betriebe ist eine Reihe von Informationen und Unterlagen seitens der Arbeitgeber erforderlich. Dazu zählen Melde- und Zahlungspflichten.

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Häufig gestellte Fragen

Arbeitnehmer haben keinen Anspruch auf doppelte Urlaubsvergütung nach dem Recht des Heimatlandes und nach deutschem Recht. 
Für Ihre entsandten gewerblichen Arbeitnehmer müssen sie während der Entsendung auf deutschen Baustellen Urlaubskassenbeiträge für ihre Arbeitnehmer an SOKA-BAU zahlen. Die deutschen Bautarifverträge, insbesondere der Bundesrahmentarifvertrag für das Baugewerbe (BRTV) und der Tarifvertrag über das Sozialkassenverfahren im Baugewerbe (VTV)) finden aufgrund des deutschen Arbeitnehmer-Entsendegesetzes und Sozialkassenverfahrensicherungsgesetzes (SOKA-SiG) sowie der Europäischen Entsenderichtlinie bezüglich Urlaubsregelungen zwingend Anwendung. Diese Vorschriften verdrängen während der Entsendung die Urlaubsregelungen des Heimatlandes. Eine doppelte Heranziehung erfolgt daher nicht.

Der Urlaubskassenbeitrag für 2017 beträgt 14,50 %.

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